FlexStrike: Sony bringt eigenen Wireless-FightStick für PS5 und PC

Philipp Briel
Philipp Briel · 3 Minuten Lesezeit
FlexStrike
Bild: Sony

Sony geht mit dem FlexStrike neue Wege im Bereich der Kampfspiel-Hardware. Der erste offiziell von Sony entwickelte FightStick richtet sich an Fans von Fighting Games und E-Sports – und will mit kabelloser Verbindung, hochwertigen Komponenten und einem durchdachten Design überzeugen. Die Präsentation auf der Evo 2025 in Las Vegas markierte einen vielversprechenden Start für das neue Zubehör.

  • Kabellose Verbindung über PlayStation Link mit ultrageringer Latenz
  • Mechanische Tasten und austauschbare Drosseln für individuelle Steuerung
  • Gleichzeitige Verbindung mit Audiozubehör über einen PS Link-USB-Adapter
  • Robustes Design mit rutschfester Unterseite und integrierter Tragetasche

Fokus auf Performance und Flexibilität

Mit dem FlexStrike setzt Sony erstmals auf eine eigene Lösung für Kampfspiel-Enthusiasten. Der Stick lässt sich sowohl per USB-C-Kabel als auch kabellos über die PlayStation-Link-Technologie mit PS5 oder PC verbinden. PlayStation Link ist Sonys eigene Low-Latency-Verbindungstechnologie, die bereits bei anderen Peripheriegeräten wie Pulse Elite zum Einsatz kommt – und sich hier nahtlos in das Kampfspielerlebnis integriert.

FlexStrike
Bild: Sony

Besonders interessant: Der FlexStrike kann zeitgleich mit einem PlayStation-Link-fähigen Headset oder In-Ear-Modell verbunden werden. Über nur einen PS Link-USB-Adapter wird damit nicht nur der Stick, sondern auch der Ton für Spielsound und Sprachchat übertragen. Das schafft Ordnung am Setup und reduziert Verzögerungen bei der Audioausgabe. Auf der PS5 können sogar zwei FlexStrike-Controller gleichzeitig über denselben Adapter betrieben werden – ideal für lokale Versus-Matches.

Die Eingaben am Stick selbst werden über mechanische Schalter realisiert, die ein spürbares, präzises Feedback liefern. Ergänzt wird das Ganze durch modulare Drosseln, die sich ohne Werkzeug wechseln lassen. Viereck-, Kreis- und Achteckdrosseln sind direkt im Lieferumfang enthalten und passen in integrierte Fächer im Gehäuse. So lässt sich das Spielgefühl flexibel auf verschiedene Titel und persönliche Vorlieben anpassen.

Hochwertige Verarbeitung und smarte Funktionen

Auch beim Design setzt Sony auf Komfort und Funktionalität. Die leicht geneigte Oberfläche soll die Ergonomie verbessern, während eine gummierte Basis für Stabilität auf dem Tisch sorgt – auch bei intensiven Matches. Der Stick selbst ist digital und wurde speziell für den FlexStrike entworfen. Die allgemeine Bauweise wirkt robust und hochwertig, was für langlebige Nutzung spricht.

Zahlreiche durchdachte Features machen den FlexStrike zudem alltagstauglich: Die Steuerungselemente sind anpassbar und beinhalten die klassischen DualSense-Eingaben sowie ein Touchpad. Ein Hebelmodusschalter erlaubt es, die Richtungseingaben zwischen Analog- und Digitalmodus zu wechseln, während eine Lock-Funktion versehentliche Eingaben blockiert – ein praktisches Detail für Turniersituationen. Wer möchte, kann den FlexStrike auch parallel zu einem DualSense-Controller nutzen, beispielsweise zur Navigation in Menüs zwischen Matches.

Sony liefert den FightStick mit einer Tragetasche samt Trageriemen, in der alle Zubehörteile inklusive Drosseln und Kabel ordentlich Platz finden. Der integrierte Akku erlaubt kabelloses Spielen ohne externe Stromversorgung, was den Controller auch für Events oder spontane Sessions beim Freund besonders mobil macht.

Fazit

Der FlexStrike bringt frischen Wind in den Markt der FightSticks – mit hochwertigen Materialien, kabelloser Verbindung und durchdachter Funktionalität. Sony richtet sich klar an ambitionierte Spieler, die ein zuverlässiges, personalisierbares Eingabegerät für Kampfspiele suchen. Der Release ist für 2026 geplant, ein Preis steht derzeit noch aus. Wer nichts verpassen will, kann sich auf playstation.com/flexstrike für Updates registrieren.