Turtle Beach erweitert VelocityOne-Serie um neue Rennsimulations-Peripherie

Philipp Briel
Philipp Briel · 3 Minuten Lesezeit
VelocityOne-Serie
Bild: Turtle Beach

Mit einer deutlichen Verstärkung seines Portfolios für Sim-Racing richtet sich Turtle Beach an alle, die virtuelles Rennfahren mit maximalem Realismus erleben wollen. Der Hersteller hat gleich drei neue Produkte vorgestellt: das VelocityOne Race KD3 Lenkrad- und Pedalsystem, das VelocityOne F‑RX Formel-Lenkrad sowie das kabellose Racer Lenkrad. Diese Ergänzungen zielen darauf ab, sowohl ambitionierten Sim-Racern als auch Gelegenheitsspielern ein immersives, anpassbares und komfortables Fahrerlebnis zu bieten.

  • VelocityOne Race KD3: Direktantriebsmotor, Force Feedback mit 3,2 Nm, 2.160° Drehbereich, modulare Pedale, Race Management Display.
  • VelocityOne F‑RX: Formel-Lenkrad mit RGB-Tasten, Drehreglern, magnetischen Schaltwippen und LED-Drehzahlmesser.
  • Racer Lenkrad: Kabelloses 2,4-GHz-System, 30 Stunden Akkulaufzeit, Tisch- und Lap-Mounting.

High-End-Lenkrad mit Direktantrieb: VelocityOne Race KD3

Das neue VelocityOne Race KD3 ist ein Lenkrad- und Pedalsystem, das sich gezielt an ernsthafte Sim-Racer richtet. Kernstück ist der K: Drive Direktantriebsmotor, der ein präzises Force Feedback mit 3,2 Nm Drehmoment liefert. Dank einer Drehung von bis zu 2.160° lassen sich sowohl GT- als auch Rallye- oder Truck-Simulationen authentisch steuern.

VelocityOne-Serie
Bild: Turtle Beach

Die magnetischen Schaltwippen sorgen für knackige und verlustfreie Gangwechsel, während das Race Management Display die Anpassung von Profilen und Feineinstellungen direkt während des Rennens erlaubt.

Besonderes Augenmerk liegt auf dem modularen Aufbau: Die verstellbaren Aluminiumpedale lassen sich individuell konfigurieren, sodass das Setup sowohl für Desktop- als auch für Cockpit-Montagen geeignet ist. Unterstützt wird dies durch die VelocityOne Tuner-App, mit der sich die Steuerung optimal auf persönliche Vorlieben abstimmen lässt.

Formelpräzision im Sim-Cockpit: VelocityOne F‑RX

Wer eher im virtuellen Monoposto unterwegs ist, dürfte mit dem VelocityOne F‑RX die passende Ergänzung finden. Dieses Formel-Lenkrad kombiniert zehn mechanische RGB-beleuchtete Tasten mit fünf Drehreglern, um schnellen Zugriff auf Funktionen wie Bremsbalance, Differentialeinstellungen oder Kraftstoffmischungen zu ermöglichen.

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Bild: Turtle Beach

Zwei magnetische Schaltwippen, zwei Kupplungswippen und ein LED-Drehzahlmesser mit Armaturenbrett-Anzeige runden das Paket ab. Das Schnellverschluss-System aus Aluminium macht den Wechsel zwischen verschiedenen Lenkrädern einfach und sorgt zugleich für hohe Stabilität.
Das F‑RX lässt sich nahtlos mit den K: Drive-Radbasen der VelocityOne Race-Modelle kombinieren – eine klare Ansage an alle, die in der Sim-Racing-Szene maximale Authentizität suchen.

Kabelloses Fahrvergnügen: Racer Lenkrad

Für Spieler, die den Spagat zwischen Casual Gaming und Sim-Erlebnis suchen, bringt Turtle Beach das kabellose Racer Lenkrad. Die 2,4‑GHz-Verbindung verspricht geringe Latenz bei einer Reichweite von bis zu 9 Metern und einer Akkulaufzeit von 30 Stunden.
Das Lenkrad ist sowohl für Xbox als auch für Windows ausgelegt und kann dank verstellbarer Tischklemmen oder rutschfester Lap-Halterung flexibel zwischen Schreibtisch und Sofa eingesetzt werden.

VelocityOne-Serie
Bild: Turtle Beach

Eine Besonderheit: Der integrierte Controller-Modus erlaubt es, das Lenkrad auch in Spielen zu nutzen, die keine native Lenkradunterstützung bieten – ein Bonus für alle, die gerne zwischen unterschiedlichen Renn- und Fahrspielen wechseln.

Fazit

Mit der Erweiterung seiner VelocityOne-Serie unterstreicht Turtle Beach seinen Anspruch, in der Sim-Racing-Szene mitzuspielen – und zwar sowohl im High-End- als auch im Freizeitbereich.
Das VelocityOne Race KD3 (UVP: 349,99 €), das VelocityOne F‑RX (UVP: 199,99 €) und das Racer Lenkrad (UVP: 149,99 €) können ab sofort vorbestellt werden und erscheinen am 9. September 2025. Das ursprüngliche Topmodell VelocityOne Race mit stärkerem 7,2‑Nm-Force-Feedback bleibt mit 699,99 € im Sortiment.
Für Sim-Racer bedeutet das: mehr Auswahl, mehr Realismus – und mehr Grund, die Boxengasse zu verlassen.