Ihr seid auf der Suche nach einem günstigen E-Bike für den Stadtverkehr? Dann ist das HillMiles MileCity 1 einen Blick wert. Für gerade einmal rund 650 Euro schnürt das Rad ein stimmiges Gesamtpaket aus leistungsstarkem Motor, überzeugender Ausstattung und einem Akku, der eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern ermöglicht. Unser Test.
Technische Daten
| Produkt | MileCity 1 |
| Motor | Leistung: 250 Watt (Spitze: 600 W) Tretunterstützung: Bis 25 km/h |
| Abmessungen | 168,5 cm x 62 cm x 97 cm |
| Antrieb | Kette |
| Zulässiges Gesamtgewicht | 120 kg |
| Material | Karbonstahl |
| Bremsen | Mechanische Scheibenbremsen |
| Akku | 36 V, 13 Ah |
| Gewicht und Maße | Gewicht: 26,85 kg Radgröße: 26 Zoll |
| Distanz laut Herstellerangaben | bis zu 100 km |
| Preis | 649,00€ (3% Rabattgutschein: ZOEBTDE) |
HillMiles MileCity 1 Test: Schneller Aufbau, überzeugender Look
Auch das HillMiles MileCity 1 kommt, wie die meisten E-Bikes heutzutage, fast vollständig montiert zu euch. Dabei wird der Rahmen durch ein Holzbrett in Position gehalten, damit beim Transport auch wirklich nichts kaputt gehen kann.
Der weitere Aufbau gestaltet sich dann kinderleicht und ist schnell abgeschlossen. Neben den Reifen wollen Lenker, Pedalen, Sattel und Gepäckträger montiert werden. Dann solltet ihr noch einmal den Luftdruck der Reifen kontrollieren, bevor ihr euch mit dem MileCity 1 auf die Straße wagt.
Hinsichtlich des Designs greift das E-Bike den Look vieler anderer City-Bikes auf und kommt mit einem breiten Rahmen samt tiefem Einstieg daher, was die Nutzung für Herren und Damen gleichermaßen komfortabel gestaltet.
Optisch gibt das in grauer Farbe gehaltene Elektro-Rad eine gute Figur ab, wobei die 26×1,95 Zoll großen profilierten Reifen dem E-Bike einen sportlichen Look verleihen. Die Verarbeitungsqualität des rund 27 kg schweren MileCity 1 geht allerdings lediglich in Ordnung.
Die Schweißnähte sind etwas unsauber gearbeitet und am Rahmen zeigen sich bereits nach dem Auspacken einige unschöne Lack-Abplatzer. So wirklich störend ist das angesichts des Preises aber nicht. Zudem quietschen die Bremsen vor dem Einschleifen unangenehm laut. Das gibt sich aber mit der Zeit, wenn ihr eine Weile gefahren seid, sodass dies kein Problem mehr darstellt.
Die Ausstattung des HillMiles MileCity 1
Wirklich sehen lassen kann sich die Ausstattung des HillMiles MileCity 1. So spendiert der Hersteller dem E-Bike einen 250 Watt starken Motor, der in der Spitze sogar bis zu 600 Watt abrufen kann und mit einem Drehmoment von 42 Nm aufwartet. Der sorgt in Verbindung mit dem Drehomomentsensor für eine überzeugende Beschleunigung, die das vorankommen in der Stadt äußerst angenehm gestaltet und auch mit Hügeln und kleineren Bergen keinerlei Probleme hat.
Maximal wird das E-Bike dabei auf eine Geschwindigkeit von 25 km/h beschleunigt, was eine Nutzung im öffentlichen Straßenverkehr sicherstellt. Zudem setzt das MileCity 1 auf helle LED-Scheinwefer und Reflektoren, die für die nötige Sicherheit sorgen. Die mechanischen Scheibenbremsen weisen sehr gute Bremseigenschaften auf und bringen das Bike schnell zum Stehen.
Vorne und hinten verfügt das MileCity 1 zudem über Schutzbleche, sodass Schlamm und Wasser nicht nach oben spritzen. Während das Rad für ein Maximalgewicht von 120 kg zugelassen ist, könnt ihr zusätzlich bis zu 25 kg auf dem Gepäckträger im Heck platzieren und so beispielsweise Einkäufe sicher nach Hause bringen.
Für manuelles Fahren verfügt das City-E-Bike zudem über eine 7-Gang-Schaltung von Shimano, die auf der rechten Seite des Lenkers eingestellt werden kann. Links hingegen sitzt ein kleines LED-Display, das beispielsweise über Akkustand und aktivierte Beleuchtung informiert. Informationen zur zurückgelegte Strecke oder ähnliches werden allerdings leider nicht angezeigt.
Herausnehmbarer 36V 13Ah-Akku mit bis zu 100 km Reichweite
Mittig im Rahmen des HillMiles MileCity 1 findet der Akku Platz, der eine Kapazität von 36V 13Ah aufweist und auf Wunsch zum Laden einfach entnommen werden kann. Dabei ist dieser natürlich durch ein Schloss vor Diebstahl geschützt.
Die Reichweite des Akkus geht dabei in Ordnung. Bis zu 100 Kilometer sind laut Hersteller in Verbindung mit der Tretunterstützung drin, sobald ihr also selbst ein wenig in die Pedalen tretet. Im rein elektrischen Fahrtmodus kommt das E-Bike auf maximal 50 Kilometer, was für den Stadtverkehr natürlich immer noch ausreichend ist.
Vollgeladen ist der Akku dann in rund fünf Stunden, sodass ihr dann wieder für den nächsten Tag gewappnet seid.
Guter Fahrtkomfort im HillMiles MileCity 1
Was mir wirklich gut gefällt, ist der Fahrtkomfort des HillMiles MileCity 1 im Test. Das verdankt das City-E-Bike nicht nur seinem recht niedrigen Gewicht, sondern auch dem angenehm großen und sehr bequemen Sattel, der in Kombination mit der gefederten Frontkabel für einen hohe Komfort sorgt und auch Unebenheiten oder Schlaglöcher sehr zuverlässig ausbügelt.
Auch die großen und pannensicheren 26-Zoll-Reifen sorgen für einen hohen Komfort und ein sicheres Gefühl, da diese auch auf nassen Oberflächen eine überzeugende Traktion bieten.
Das 168,5 cm lange HillMiles MileCity 1 lässt sich zudem recht gut an den eigenen Körper anpassen. So kann der Lenker zwischen 96 cm und 98 cm in der Höhe justiert werden, während der Sattel in einer Höhe zwischen 77 cm und 97 cm anpassbar ist. Insgesamt eignet sich das City-E-Bike dafür für Personen mit einer Körpergröße von 1,55 Metern bis maximal 1,85 Metern – tatsächlich wird es bei größeren Fahrerinnen und Fahrern darüber hinaus schon etwas unbequem, was die Position beim Fahren anbelangt.
Wenn ihr aber in dieses Fenster für die Körpergröße passt, dann liefert das HillMiles MileCity 1 einen wirklich guten Fahrtkomfort für den Stadtverkehr und eignet sich durchaus auch für etwas holprigere Feldwege. Wobei das E-Bike auch Anstiege von bis zu 12° Steigung tadellos meistert.
HillMiles MileCity 1 Test: Fazit
Mit dem HillMiles MileCity 1 sichert ihr euch ein hinsichtlich des Fahrtkomfort überzeugendes City-E-Bike zu einem absolut unschlagbaren Preis. Das Rad kombiniert eine stimmige Ausstattung mit einem leistungsstarken Motor und einer guten Reichweite, die für alltägliche Fahrten im Stadtverkehr absolut ausreichend ist.
Dank 600 Watt Leistung in der Spitze ist der Motor zudem stark genug, um auch Anstiege problemlos wegzustecken, während auch die Sicherheit dank mechanischer Scheibenbremsen und heller Beleuchtung nicht zu kurz kommt.
Hinsichtlich der Verabeitungsqualität merkt man dem MileCity 1 den günstigen Verkaufspreis zweifelsohne an, doch abseits einiger Lackabplatzer und der anfangs lauten Bremsen gibt es aber hier nicht viel zu beanstanden. Wer ein überzeugendes E-Bike für die Stadt zu einem absolut unschlagbaren Preis sucht, kann beim HillMiles MileCity 1 bedenkenlos zugreifen.
Fazit
Gut ausgestattetes City-E-Bike zum unschlagbaren Preis, das mit hohem Fahrtkomfort und u00fcberzeugender Ausstattung punktet.

Tolles Bike. Preis Leistung stimmt.
Guter HillMiles MileCity 1 Test, jedoch fehlen mir hier Angaben zur Beleuchtung. Frontscheinwerfer funktioniert gut. Rücklicht leider nur ein Reflektor.
Ich würde gern ein Oled LCD Display nachrüsten, um Geschwindigkeit und zurückgelegte km anzeigen zu lassen. Leider gibt es keine Informationen über den verbauten Controller.
Trotz intensiver Suche konnte ich keinen Ersatzakku im www finden. Der Hillmiles-official-store bietet auch nur Kompletträder an. Also was ist, wenn der Akku mal platt ist?
Ich wollte hydraulische Scheibenbremsen nachrüsten, aber in den Griffen der verbauten Bremsen sind Sensoren verbaut, die dann auch mit umgerüstet werden müssten.
Für den Preis kann man sonst nicht meckern. Der Zusammenbau klappt auch leichter als gedacht.
Achso: Das Vorderrad ist mit einfachem Schnellspanner zu lösen. Das Hinterrad ist mit einer 18,5 mm Radmutter gesichert. Benutzt man einen Standard 19er Schlüssel, ist die Mutter vermutlich bald überdreht. Ich habe mir erstmal eine 18,5er Nuss bestellt…
Als Rücklicht muss man entweder auf ein Batteriegetriebenes zurückgreifen oder extra etwas bestellen:
Rücklicht 36V mit Kabel mind. 1,70 m und ein M8 Julet wasserdicht Y-Kabel (1 Stecker auf 2 Buchsen) um das Rücklicht-Kabel vorn mit anzuschließen.
Hallo Herr Rettig,
ich habe keine direkte Antwort auf Ihre Frage, hätte aber selbst eine:
Mir ist aufgefallen, dass das Rad in der kleinsten Unterstützungsstufe (Stufe 1) bereits auf 16 km/h beschleunigt, obwohl ich nur minimal in die Pedale trete. Selbst wenn ich die Tretkurbel lediglich in Bewegung halte, ohne Kraft auszuüben, beschleunigt das Rad sofort auf mindestens 16 km/h. Ein langsameres Fahren, ohne das Pedalieren zu unterbrechen, scheint nicht möglich zu sein.
Ist das bei Ihnen ebenfalls der Fall?
Viele Grüße
Thorsten Hemling
Wenn der Akku wirklich mal den Geist aufgeben sollte, und es keinen Ersatzakku gibt, kaufst du dir ein komplettes Rad inkl. Akku für 650€. Ein Akku kostet sonst auch nicht weniger.
Der Akku wird bei vielen Chinabikes verwendet und den gibt es bei aliexpress mit verschiedenen Kapazitäten.
Hallo
Kann mir einer eine genau Angabe machen.
Ich müsste wissen wie die kleinste Höhe ist vom Boden bis sitzen auf dem Sattel.
Ich möchte das Rad für meine Sohn kaufen.
Jemand schrieb mir 73cm stimmt das ?
Danke
Die Höhe vom Boden bis Sitzrohr Oberkante sind 71 cm. Wenn man einen flachen Sattel verbaut als den orginalen, kann man noch mal sparen. Nur beim Lenker ist nicht so viel Luft, 2 mitgelieferte Distanzringe können rausgenommen werden m tiefer zu kommen. Meine Frau ist ca. 1.60 groß, die kommt gut mit dem Rad zurecht.
Leuten mit 1.80 m würde ich das Rad nicht mehr empfehlen, da ist der Rahmen zu klein.
@ Herrn Hemling. Ich fahre bei guten Verhältnissen auch ohne Unterstützung. Das geht und trainiert auch die Muskeln…
Update: Mittlerweile nachgerüstet:
– Rücklicht Strom mit Y-Kabel vom Vorderlicht abgegriffen und Verlängerungskabel durch den Rahmen gezogen. Für den Ausgang muss man dann oben ein Loch in den Rahmen bohren.
– USB-Ladebuchse für Handy, GPS (dazu dieses Gerät im Rahmen verbaut: https://www.ebay.de/itm/254860703916. Strom direkt von Hauptleitung abgegriffen). Für den Ausgang der USB-Buchsen muss man dann noch ein Loch bohren.
– 46-Zähne Kettenblatt-Kurbelgarnitur (für schnelleres Vorankommen)
– Und dann habe ich mir noch einen Radcomputer besorgt Modell CYCPLUS M2. Jetzt habe ich Entfernungs und genaue Geschwindigkeitsanzeige für kleines Geld.
PS: Wenn der Akku irgendwann mal schlapp macht, frage ich bei HillMiles official store an, was der Ersatz kosten soll. Dann kan man entscheiden, ob gleich neues Rad oder nur Akku-Tausch.
Hydraulische Scheibenbremsen wären noch eine Investition (50-75€ das Set) – zumindest für meine Frau, die nicht so viel Handkraft hat. Ich hab mich an die mechanischen gewöhnt…
Noch ein paar kleine Ergänzungen:
Der Kabel- und Bowdenzugausgang unter dem Rahmen zum Lenker ist nacktes Blech. Nachdem ich bei den Zügen bereits Beschädigungen gesehen habe, habe ich die Kabel in flüssigen Gummi eingegossen, damit sie nicht direkt an der Lochkante scheuern. Normalerweise verbaut man da ab Werk eine gummierte Einfassung….
Weiterhin gibt es Scheuerstellen am Rahmen, wo die Bowdenzüge langlaufen. Dagegen helfen die bereits verbauten Kabelspiralen oder man besorgt sich neue.
Und nochmal an Herrn Hemling:
Es könnte sein, dass das Daumengas etwas klemmt und nicht komplett in die Nullstellung zurückfährt. Dann hat man quasi ständig höhere (maximale?) Unterstützung. Das hatte ich ein mal.
Hallo Ben,
das Fahrrad war für meine Mutter gedacht, die nicht mehr die Jüngste ist und daher auf Unterstützung angewiesen ist. Selbst in der niedrigsten Stufe fuhr es jedoch viel zu schnell und war somit für sie ungeeignet. Ich hatte einen Daumengashebel montiert, da ich annahm, dass damit nur Schrittgeschwindigkeit ohne Pedalieren erreicht wird. Das wäre zum Anfahren ideal gewesen, aber tatsächlich wurde damit direkt voll beschleunigt, was in Deutschland auch nicht zulässig ist. Wie sich das Fahrrad ohne Daumengashebel verhält, kann ich leider nicht mehr testen, da es bereits weiterverkauft wurde. Ich hoffe, der neue Besitzer hat den Daumengashebel entfernt.
versucht mal, mit dem niedrigsten Gang und viel Kraft an einem steilen Berg anzufahren. Ist halt so bei mir vor der Haustür.
Da springt JEDESMAL sofort die Kette runter. PFUSCHKONSTRUKTION
Um zu verhindern, dass die Kette abspringt, dreh eine der beiden Einstellschrauben am Schaltwerk leicht hinein. Diese Schrauben, die den oberen und unteren Anschlag begrenzen, liegen direkt nebeneinander. Welche Schraube die richtige ist, kann ich leider nicht genau sagen, aber Achtung: Nicht die Schraube für den oberen Anschlag rausdrehen, denn dann kann die Kette zwischen Ritzel und Speichen geraten. Das kann zu einem plötzlichen, ungewollten Bremsen führen.
Hallo Thorsten
danke für den Tip, funktioniert aber in keiner Einstellung. Was mir aufgefallen ist, da ist eine 6-Gang-Shimano mit einem 7fach-Ritzel kombiniert. Aber egal, welcher Gang, welche Einstellung, bei viel Anfahrkraft am Berg springt die Kette vorne runter. Ist im Verkehr hochgefährlich. Der Verkäufer reagiert auch nicht, ich halte dieses Rad für nicht verkehrsfähig in der EU
Also ich habe eine 7-Gang-Schaltung und ein 7-fach Ritzel verbaut… Was Torsten meint, ist die Einstellung der Schaltung, damit die Kette beim Schalten der Gänge HINTEN nicht abspringt (min/max).
Das die Kette vorn manchmal abspringt, kann ich bestätigen, allerdings nie beim Anfahren, sondern beim Fahren über Bodenunebenheiten. Hier würde vielleicht eine zusätzliche Kettenführung Sinn machen. Da ich vorn ein größeres Kettenblatt verbaut habe, ist bei mir auch nicht mehr die originale Plastik-Kettenführung am Kettenblatt vorhanden.
Anfahren mit eBikes sollte man generell im kleinsten Gang, d.h. die Kette soll über das größte Ritzel laufen, damit nicht so viel Belastung auf die Komponenten kommt (Verschleiß!).